Impressum

 

 

 

Startseite
Verein
Firmen
Archiv
Presse
Links


Zur Anzeige der Vereinssatzung klicken Sie bitte hier


Zum Drucken Ihrer Beitrittserklärung klicken Sie bitte hier


Der Vorstand

ab Neuwahl am 27. Mai 2010:
Vorsitzender Bruno Caesar b.caesar@gvit.de
Tel: 06175 3767
Fax: 06175 940420
Kassenwart Klaus M. Moses k.moses@gvit.de
Tel: 06196 28442
Fax: 06196 62546
Schriftführer Franz Hagenmaier mailto:
Tel: 06039 931166
Fax: 06039 931094

 


Tage der Industriekultur 2010

Am 11.8.2010 gab die Databurg im Rahmen der Tage der Industriekultur, Einblicke in ihr Rechenzentrum an einem historischen Industriestandort: Seit 1924 ist dieser TN-Standort in der Kleyerstraße mit der Telekommunikationstechnik verbunden. 1998 begann dann unter Bosch der Aufbau eines der größten Rechenzentren in Frankfurt.
Der Geschichtsverein bekam Gelegenheit, den Besuchern Produkte zu präsentieren, die an diesem Standort durch TN gefertigt bzw. vertrieben wurden.
 
TN_2010_08_11-Databurg-1.JPG TN_2010_08_11-Databurg-2.JPG TN_2010_08_11-Databurg-3.JPG

Die Bilder vergrößern sich durch anklicken.
Einen Artkel der FAZ vom 7.8.10 zur Veranstaltung können Sie hier lesen.


Jahreshauptversammlung am 27. Mai 2010

Versammlungsort "Nebbiensches Gartenhaus" Frankfurt, Bockenheimer Anlage (beim Hilton Hotel)

Protokoll hier

 


Archiv-Raum in der Databurg

Ohne Vergangenheit keine Zukunft

Nach diesem Motto unterstützt die Geschäftsleitung der Databurg GmbH, Herr Peter Werner und Herr Dr. Norbert Zeißler, die Ziele des GVIT e.V. und ermöglicht dem Verein, in den Räumen der Databurg Dokumente und Exponate zwischen zu lagern und für Ausstellungen her zu richten.

Die Databurg entstand 1998 unter dem Bosch Unternehmensbereich Kommunikationstechnik (UC) im Vertriebs-Kompetenzcenter Private Netze, Aufgabengebiet Neue Dienste, als Bereich Business Continuity Center (BCC), beherbergte Kunden aus der Bankenbranche zum Recovery ihrer Händler-Arbeitsplätze und stellt heute ihren Kunden besonders gesicherte Rechenzentrumsflächen zur Verfügung, die klimatisiert, mit unterbrechungsfreier Notstromversorgung und mit aktivem und passivem Brandschutz ausgestattet sind.

Einen Eindruck über diese heutige Gebäudetechnik auf dem ehemaligen TN-Werksgelände in der Kleyerstraße können Sie durch den Imagefilm der Databurg gewinnen.

Auf unserer Seite Video haben Sie anhand alter Aufnahmen in Video 1 Einblicke in die frühere Fertigung der TN in der Kleyerstraße. Das Video 2 zeigt die TN-Fabrikgebäude in der Kleyerstraße heute (Databurg).


Die Vereinsziele im Detail

Ein neu gegründeter Verein stellt sich vor (von Bruno Caesar, 2004)

Zusammenfassung: Der Geschichtsverein Informationstechnik e.V. (GVIT) wird die zurückliegenden Entwicklungsarbeiten der Informationstechnik, in Fortsetzung der Erfindungen von Reis und Zuse beschreiben, zum Thema gehörende Dokumente und Literatur sammeln, archivieren und der Öffentlichkeit zugänglich machen. Weiterhin möchten wir Exponate zusammentragen, um aufzuzeigen, wie die Umsetzung von Konstruktionsprinzipien, Patenten, Verfahren und Technologien für die Produkte und den Arbeitsmarkt wirksam wurden. Spezielle Themengebiete werden wir im Rahmen von Sonderveranstaltungen der Öffentlichkeit präsentieren.

Anlaß zur Gründung des “Geschichtsverein Informationstechnik e.V.“ (GVIT), mit Sitz Friedrichsdorf, der Wirkungsstätte von Philipp Reis, war die Neugier und das Verlangen, festzustellen und zu dokumentieren, wie die Pionierleistungen von Philipp Reis, dem Erfinder des Telefons (1861), und Konrad Zuse, dem Erfinder des Computers (1930), zu einem Wettlauf der industriellen Massenfertigung von Produkten der Informationstechnik führte.

Im Rahmen der Globalisierung der Märkte werden immer mehr Firmen aus den unterschiedlichsten Anlässen vom Markt verdrängt. Ursache dafür ist, dass

  • das allgemeine Innovationstempo zu hohe Anforderungen an die Mitarbeiter stellt,
  • in einigen Fällen das erforderliche Kapital nicht in ausreichender Höhe zur Verfügung steht,
  • veränderten Führungsstrukturen der Erfolg versagt bleibt und das Ergebnis nicht den Markterwartungen entspricht,
  • der Markt sich schneller verändert, als man sich darauf einstellen kann.

Wo immer die Gründe für Firmenverkäufe , -zusammenschlüsse, -auflösungen liegen mögen, führen sie in der Regel dazu, dass die eigentlichen Leistungen der Gründerunternehmen nach ein paar Jahren in Vergessenheit geraten. Bestenfalls sind in Museen besondere „highlights“ ausgestellt. Ein umfassendes Bild über die Leistungsfähigkeit der Unternehmen erhält man dabei nicht. Zum Beispiel findet man in den Museen für Kommunikation der Deutschen Gesellschaft für Post und Telekommunikationsgeschichte (DGPT) nur sieben Apparatetypen der Firma Telefonbau und Normalzeit (T&N), von den mehr als 200 Apparatetypen, die in der Zeit von 1950 bis 1990 von T&N entwickelt und gefertigt wurden. Es ist sicherlich auch nicht die Aufgabe von Museen, Produktionsprogramme von Unternehmen vollständig darzustellen!

Wir haben uns deshalb zum Ziel gesetzt, die Industriegeschichte der IT-Branche, bezüglich der Produkte, so vollständig wie noch möglich zu erfassen. Daneben werden auch die sozialen und betriebswirtschaftlichen Aspekte betrachtet. Wir wollen die entsprechenden Informationen nach einem Abfragefilter:

  • WER (Namen der Unternehmen, mehr als 1000.)?
  • WAS (Namen der Produktgruppen/Produkte)?
  • WANN (Fertigung von/bis, ggf. Fertigungsmengen)?
  • WO (Fertigungsorte)?
  • WIE (Methoden, Verfahren)?

ermitteln bzw. ermitteln lassen.

Diese Ermittlungen erfordern Insiderwissen, das wir nur über Mitarbeiter / ehemalige Mitarbeiter der zu betrachtenden Unternehmen beschaffen können. Gegebenenfalls müssen auch eigene Ermittlungen gestartet werden.

Im übrigen gibt es bereits unternehmensspezifische Gruppen, aber keine branchenspezifischen, die sich mit der Vergangenheit ihrer Unternehmen beschäftigen, jedoch nicht im Kontext mit den Mitbewerbern. Die Ergebnisse werden zum Teil nur in Büchern und Dokumenten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, wie einige Beispiele zeigen:

 - AEG: Aufstieg und Niedergang einer Industrielegende von Peter Strunk
 - 100 Jahre Mannesmann 1890 – 1990, Kontinuität im Wandel
 - Siemens ElectroCom, Konstanz (von Pintsch): Wir schreiben Technikgeschichte, Erkennen worauf es ankommt.
 - Ehemalige Mitarbeiter der früheren Firma Telefunken (TF) schreiben z.Z. die TFGeschichte nieder.

Eine sehr umfangreiche Techniksammlung der Nachrichtentechnik von Telefunken/ANT existiert jedoch in Backnang.

Wir werden versuchen, mit den Stellen, die sich mit Vergangenheitsfragen von Unternehmen aus der IT-Branche beschäftigen, zu kooperieren, und auch Arbeitsgruppen mit Insiderwissen ins Leben zu rufen. Bei den noch existierenden Unternehmen werden wir versuchen, die entsprechenden Daten direkt abzufragen.

Der Geschichtsverein Informationstechnik e.V. wurde am 6. Februar 2002 gegründet und die Gemeinnützigkeit am 20. März 2002 durch die Finanzbehörde bestätigt. Als Sitz des Vereins wurde bewußt Friedrichsdorf mit der Zielsetzung gewählt, hier an die Leistungen von Philipp Reis zu erinnern. Wir möchten ein Archiv mit Dokumentationszentrum und Ausstellungsraum errichten. Mehr als 2000 Bände an Fachliteratur der Vergangenheit stehen uns bereits zur Verfügung. Der Standort ist noch offen.


Derzeit steht uns im alten Frankfurter Fabrikgebäude der TN in der Kleyerstraße ein Lagerraum zur Verfügung.
Siehe Bericht weiter oben.



hoch zum Seitenanfang